Biografie

Ein Leben, gelesen
in Gesten.

Christoph Staerkles Kunst entstand aus einer besonderen Art, die Welt zu beobachten: über Blick, Haltung, Mimik, Rhythmus und Bewegung.

Portrait von Christoph Staerkle

Die Welt als Stummfilm

Schon als Kind beobachtete Christoph Staerkle die Menschen mit aussergewöhnlicher Genauigkeit. Aus seiner Perspektive war die Welt voller schweigender Figuren, deren Mimik und Gestik ununterbrochen Geschichten erzählten. Dieses Wahrnehmungsmaterial wurde später zur Grundlage seiner Bühne.

Aus dem Klassenclown und gelernten Tiefbauzeichner wurde ein Strassenkünstler und schliesslich ein Pantomime mit eigenständiger Handschrift: satirisch, poetisch, manchmal bissig und immer zutiefst menschlich.

Seine Komik vergrössert kleine Gesten so lange, bis wir uns selbst darin erkennen.
Frühes Bühnenportrait von Christoph Staerkle

Ausbildung & Haltung

Subtil, visuell, ausdrucksstark

Prägende Begegnungen und Ausbildungen führten ihn unter anderem zu Andreas Bosshard, Bernie Schürch, Roy Bosier, Christoph Marthaler, Samy Molcho und Jacques Lecoq.

Bei Lecoq fand er eine Form des Bewegungstheaters, die über die traditionelle, weiss geschminkte Pantomime hinausging. Technik blieb wichtig – doch entscheidend wurden Persönlichkeit, Beobachtung und eine offene, experimentelle Haltung.

Laufbahn

Von der Strasse auf internationale Bühnen

I

Pantolino

Unter diesem frühen Künstlernamen entstanden erste Soloauftritte und Figuren.

II

Strassenkunst

Die unmittelbare Begegnung mit Passantinnen und Passanten wurde zur entscheidenden Schule.

III

Visuelles Theater

Eigene Programme verbanden Alltagssatire, Poesie, Improvisation und präzise Körperarbeit.

IV

Weitergabe

Workshops und Unterricht brachten seine Erfahrung zu Schulen, Theatern und Schauspielausbildungen.

Auszeichnungen

Anerkennung für eine unverwechselbare Kunst

1. Preis

Internationales Pantomimen-Festival, Brünn / Brno

Anerkennungspreis

Stadt Luzern

1er Prix

Festival de Rire, Vevey

«Hugo 93»

Wiener Kleinkunstpreis

SGB-FSS Award Anerkennung

Würdigung seines Engagements und Werks

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Die Programme hinter der Biografie